Wichtig: Die Vorstellungen von „Herr Teufel Faust“ am 24.03., 25.03., 02.04., 03.04., 04.04. finden nicht statt. Die Produktion lässt sich aus produktionstechnischen und terminlichen Gründen in der vorgesehenen Form derzeit nicht realisieren.
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Die digitalen Spielpläne finden Sie hier:
Download Spielplan Dezember 2025 – Februar 2026
Download Spielplan März – Mai 2026
Vor dem Fall (Le Vertige)
Deutschsprachige Erstaufführung
Ein Stück von Hadrien Raccah
Deutsch von Jona Spreter
Lisa, Marc, Benjamin und Tom sind seit ihrer Jugend beste Freunde, nun sind sie Ende 30 und stehen mitten im Leben – zumindest auf dem Papier. Zur Geburt von Toms erstem Kind treffen sie sich endlich mal wieder zu viert und nachdem sie durch einen Zufall auf der Terrasse ausgesperrt sind, wird klar, dass das Midlife für alle vier mehr Krise und weniger Fun bedeutet als gedacht: Marc wurde gerade verlassen, Benjamin gefeuert, Lisa hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann und alle drei finden Toms Neugeborenes ausgesprochen hässlich. Nachdem eine dieser Wahrheiten ausgesprochen ist, bröckeln die bürgerlichen Fassaden unaufhaltsam …
Regie: Martin Woelffer
Bühne und Kostüme: Stephan Fernau
Dramaturgie: Helke Rüder
Mit Marius Bistritzky, Max von Pufendorf, Nadine Schori, Alexander Wipprecht
Premiere am 3. Mai 2026
Der Überläufer
Textfassung für die Hamburger Kammerspiele von Axel Schneider
Es ist der letzte Kriegssommer, die Nachrichten von der Ostfront sind schlecht. Der junge Soldat Walter Proska aus dem masurischen Lyck wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos. Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Philosophieren über Leben und Tod. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht?
Bühne: Lars Peter
Kostüme: Sarah Yekani Zare
Dramaturgie: Helke Rüder
Mit Anke Bautzmann, Markus Feustel, Thomas Klees, Ingo Meß, Miriam Schiweck, Jascha Schütz, Paul Smollich
Premiere am 15. März 2026
Sie sagt. Er sagt.
Von Ferdinand von Schirach
Katharina Schlüter, eine erfolgreiche TV-Moderatorin, beschuldigt ihren ehemaligen Geliebten, den Unternehmer Dr. Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Zeugen gibt es für dieses Vergehen nicht, und so dreht sich im Strafprozess alles um die Frage der Glaubwürdigkeit. Sowohl für den Angeklagten als auch für die Klägerin steht viel auf dem Spiel: Die weitere private und berufliche Zukunft sowie die Reputation hängen maßgeblich davon ab, wessen Version das Gericht bestätigen wird.
Regie: Axel Schneider
Dialogregie: Stine Kegel
Kostüme: Sarah Yekani Zare
Dramaturgie: Anja Del Caro
Mit Franz-Joseph Dieken, Katrin Gerken, Dirk Hoener, Lisa Karlström, Andrea Lüdke, Antje Otterson und Pierre Sanoussi-Bliss
Vorstellungen bis 27. Mai 2026 – Nur noch wenige Male!
Prima Facie
Von Suzie Miller
Deutsch von Anna Rabe
In dem preisgekrönten Monolog von Suzie Miller geht es um Tessa, eine junge Strafrechtsanwältin, für die die juristische Wahrheit über allem steht.
„Ich habe seit Wochen keinen Fall verloren.“- Tessa ist auf ihrem Höhenflug. “Wenn die Geschichte Lücken hat, dann weise darauf hin“, Gefühle und Moral spielen im Gerichtssaal keine Rolle. Egal, ob bei Drogenmissbrauch oder Sexualverbrechen, es geht um die juristische Wahrheit und die Unschuldsvermutung. Davon ist Tessa überzeugt, bis zu dem Tag, an dem sie selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs wird. Obwohl sie die Hindernisse des Systems genau kennt, erstattet sie Anzeige. Sie wird zur Verteidigerin ihrer selbst. Der plötzliche Seitenwechsel stellt ihr Vertrauen in das Rechtssystem auf eine harte Probe.
Katharina Schüttler wurde für ihre Darbietung der Tessa Ensler 2024 mit dem Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: Sie spielt „mit einer Natürlichkeit und Souveränität, als hätte die Autorin ihr die Rolle auf den Leib geschrieben“.
Regie: Milena Mönch
Bühne und Kostüm: Jonas Vogt
Sound Design: Jonathan Heidorn
Dramaturgie: Anja Del Caro
Mit Katharina Schüttler
Vorstellungen am 15. & 16. Mai 2026 – Nur noch zwei Mal!
Die Goldfische
Eine Inklusionskomödie nach dem gleichnamigen Kinofilm von Alireza Golafshan
Der Banker Oliver führt ein Leben auf der Überholspur, bis ein Verkehrsunfall alles verändert. In der Reha findet er Anschluss an die Wohngruppe „Die Goldfische“: Die blinde Magda, den autistischen Rainman und die Glamour-verliebte Franzi mit Down-Syndrom. Die idealen Komplizen für seinen Plan: ein als Gruppenausflug getarnter Grenzschmuggel seines Schwarzgeldes. Wer kontrolliert schon einen Bus voller Menschen mit Behinderung? Doch diese haben mit dem Geld ganz eigene Pläne …
Mit Witz, Tempo und ihrem herrlich unkorrekten Umgang mit allem, was „normal“ ist wurde die Inklusions-Komödie zum Kinoerfolg 2019 und erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“.
Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der PRIVATTHEATERTAGE 2023
Produktion der Comödie Dresden
Regie: Christian Kühn
Ausstattung: Alexander Martynow
Choreografie: Yvonne Braschke
Mit Claudia Carus, Kati Grasse/Iris Pickhard, Lisa Huk/Dorothee Kahler, Benjamin Kornfeld, Sascha Schicht, Alexander Wipprecht, Luisa Wöllisch/Carina Kühne
Wiederaufnahme am 19. Juni 2026
Die Vodkagespräche
Von Arne Nielsen
Eine J.A.C.K. Produktion
In Vodka Veritas. Freiheit ist schön. Herkunft und Geld ist aber noch viel, viel schöner! Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid, Faulheit. In der klassischen Theologie gelten diese Charaktereigenschaften immer noch als Todsünden. Gut, die Kirche hat as moralische Instanz seit längerem ausgedient. Also warum dann nicht alle 7 Laster innerhalb eines Abends ausleben? Wie kriegen zwei erwachsene, recht weltoffene, liberale, aus der bürgerlichen Mitte stammende Geschwister es hin, ein so pietätloses Verhalten an den Tag zu legen? Es ist eigentlich ganz einfach. Man vererbt ihnen ein Haus.
Jonas Landerschier
Arne Nielsen
Catrin Striebeck
Karoline Eichhorn
Musik: Jonas Landerschier
Kamera: Meika Dresenkamp
Mit Karoline Eichhorn und Catrin Striebeck und der Stimme von Sepp Bierbichler
Vorstellungen bis 10. Mai 2026 – Nur noch ein Mal!
Das verschwiegene Land
– Opfer oder Kollaborateurin? –
Eine unbekannte deutsch-französische Geschichte, 1942-1985
LiteraturKonzert
Roman von Renate Ahrens
Französische Frauen wurden ab 1940 mit heimtückischen Versprechungen
nach Deutschland gelockt.
Hamburg 1985. Beim Tangotanzen haben sie sich kennengelernt: Andrea, 30 Jahre alt und der Franzose Marcel. Er ist ihre große Liebe, aber sie kann sich nicht so auf die Beziehung einlassen, wie er es sich wünscht.
Andrea hat geahnt, dass ihre Mutter Marcel ablehnen wird: Seit dem Bruch mit ihrer französischen Heimat wird das Land bei ihnen zu Hause verschwiegen. Sie beschließt, die Familie ihrer Mutter in Frankreich aufzusuchen, um zu begreifen, was damals geschehen ist. Ihre Mutter folgte aus Armut einem verlockenden Angebot der deutschen Besatzer und des Vichy-Regimes – sie ging nach Berlin, um in der deutschen Rüstungsindustrie zu arbeiten. War sie eine Kollaborateurin? Konnte man ihr in Frankreich die Liebe zu einem Deutschen nicht verzeihen, der zu Andreas Vater wurde? – 80.000 französische Frauen folgten dem Vertragsangebot der Nazis. Der Roman greift eine unbekannte deutsch-französische Geschichte auf.
Renate Ahrens – die Autorin erzählt
Sonja Szylowicki – liest
Eva Zöllner – spielt Akkordeon
Vorstellung am 26. April 2026
Hitch und Ich – ein Abend mit Jens Wawrczeck
Eine literarisch-musikalische Hommage an einen der größten Filmemacher des 20. Jahrhunderts: Sir Alfred Hitchcock.
Die Vögel
Von Daphne du Maurier
England, an der Küste. Der Farmarbeiter Nat Hocken bemerkt ein seltsames Phänomen: Eine große Zahl Vögel versammelt sich über der See und verhält sich äußerst eigenartig. In der Nacht sammeln sich die Vögel auch über seinem Haus und attackieren ihn. Als er am nächsten Tag von dem Vorfall berichtet, nimmt ihn niemand ernst. Doch dann verkündet die BBC, dass sich riesige Vogelschwärme über ganz England formieren – der Notstand wird ausgerufen …
Lesung: Jens Wawrczeck
Theremin: Jan-Peter Pflug
Dramaturgie: Sonja Valentin
Vorstellung am 26. April 2026
Psycho
Von Robert Bloch
Norman Bates ist 40 Jahre alt und wohnt allein mit seiner Mutter, die ihn immer noch „Junge“ nennt und die genaue Vorstellungen von seinem Leben hat. Ihrer Meinung nach hätte er gar nicht den Mumm, ein eigenes zu führen. Die Bates‘ betreiben ein Motel, in das sich kaum mehr Gäste verirren. Doch eines Nachts steht Mary Crane vor der Tür. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Verlobten Sam – mit 40.000 Dollar, die sie eigentlich für ihre Firma zur Bank bringen sollte. Norman serviert ihr Abendessen, Mutter liegt bereits im Bett. Als Mary im Anschluss eine Dusche nimmt, passiert die Katastrophe: Mutter hat wieder einen ihrer Anfälle …
Lesung: Jens Wawrczeck
Kontrabass: Guido Jäger
Vibraphon & Perkussion: Mareike Eidemüller
Dramaturgie: Sonja Valentin
Vorstellung am 17. Mai 2026







