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Download Spielplan März – Mai 2026
Download Spielplan Mai – August 2026
Die Goldfische
Eine Inklusionskomödie nach dem gleichnamigen Kinofilm von Alireza Golafshan
Der Banker Oliver führt ein Leben auf der Überholspur, bis ein Verkehrsunfall alles verändert. In der Reha findet er Anschluss an die Wohngruppe „Die Goldfische“: Die blinde Magda, den autistischen Rainman und die Glamour-verliebte Franzi mit Down-Syndrom. Die idealen Komplizen für seinen Plan: ein als Gruppenausflug getarnter Grenzschmuggel seines Schwarzgeldes. Wer kontrolliert schon einen Bus voller Menschen mit Behinderung? Doch diese haben mit dem Geld ganz eigene Pläne …
Mit Witz, Tempo und ihrem herrlich unkorrekten Umgang mit allem, was „normal“ ist wurde die Inklusions-Komödie zum Kinoerfolg 2019 und erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“.
Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der PRIVATTHEATERTAGE 2023
Produktion der Comödie Dresden
Regie: Christian Kühn
Ausstattung: Alexander Martynow
Choreografie: Yvonne Braschke
Mit Claudia Carus, Kati Grasse/Iris Pickhard, Lisa Huk, Benjamin Kornfeld, Sascha Schicht, Alexander Wipprecht, Carina Kühne
Wiederaufnahme am 19. Juni 2026
Hamburger Schauspielschultreffen
Erleben Sie die Bühnenstars von morgen beim 3. Hamburger Schauspielschultreffen
Vom 20. bis 25. August 2026 laden die Hamburger Kammerspiele, das Altonaer Theater und erstmals auch das Harburger Theater zum 3. Hamburger Schauspielschultreffen ein. In dieser besonderen Festivalwoche präsentieren Studierende der privaten Hamburger Schauspielschulen ihre Abschlussarbeiten, bevor für sie der Schritt in die professionelle Theaterwelt beginnt.
Es ist also für alle die beste Gelegenheit vor Publikum Erfahrungen zu sammeln und sich vor Fachleuten präsentieren zu können.
Im Mittelpunkt stehen Austausch, Experimentierfreude und die Begegnung junger Talente – sowohl untereinander als auch mit dem Publikum. Die Aufführungen zeigen die Vielfalt und Ausdruckskraft der nächsten Generation von Schauspieler*innen und machen deren Leidenschaft und Bühnenpräsenz unmittelbar erlebbar.
Die Aufführungen werden zudem von einer Fachjury besucht, die als Abschluss des Festivals erneut den Michael-Bogdanov-Preis verleihen wird. Dieser wird gestiftet von den Freundeskreisen des Altonaer Theaters und der Hamburger Kammerspiele. Der Preis ist mit einem Geldbetrag dotiert und würdigt herausragende Leistungen zweier Nachwuchsschauspieler*innen.
Das Hamburger Schauspielschultreffen bietet den Teilnehmenden eine wertvolle Plattform, um sich unter professionellen Bedingungen zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und wichtige Impulse für ihren weiteren künstlerischen Weg zu sammeln.
Freuen Sie sich auf intensive Theatermomente.
Fr., 21.08.2026, 19:30 Uhr
HAMBURGER KAMMERSPIELE
Schauspielschule Bühnenstudio Hamburg:
Mayday. Mayday.
Ein fast klaustrophobischer Frauenraum, in dem Begehren, Selbsthass, Körper und Sprache ungebremst aufeinanderprallen. Er schließt sich um die Figuren, zieht sich enger und enger zusammen, bis jede Bewegung, jeder Gedanke, jedes Wort gegen unsichtbare Wände stößt. Nichts bleibt isoliert, nichts bleibt harmlos. Jeder Impuls löst eine Kettenreaktion aus, jede Regung wird sofort kommentiert, verzerrt, angegriffen.
Frei nach Elfriede Jelinek – nach dem Stück „Krankheit oder Moderne Frauen“
Regie: Samieh Jabbarin
Choreographie: Swanhild Kruckelmann
Musik: Thomas Pfeffer und Flo Ding
Technikassistenz: William Schmidt
Mit Antonia Bangemann, Lara Talea Girao Rosado Caetano, Charlotte Kops, Ksenia Sofia Miller, Mio Mio
Sa., 22.08.2026, 19:30 Uhr
HAMBURGER KAMMERSPIELE
ARTRIUM-Schauspielschule Hamburg:
Der Meister und Margarita
Eine Großstadt im Teufelskreis. Versiegelte Paläste stehen im Kontrast zu verwahrlosten Hütten. Polare Spannung im freien Fall. Im Dazwischen ereignen sich eine Reihe von nur scheinbar zusammenhangslosen Vorfällen, die die menschlichen Erfahrungen vor existenzielle Fragen, absurde Erlebnisse und unerwartete Sinnlichkeit stellt.
Zwischen Anonymität, Gier und Korruption verbreiten genau dort der Teufel und sein skurriles Gefolge ein Chaos von humoristischer Schwärze, um die Menschen zu testen. Dieses gefährdet die Bevölkerung der systemischen Stadt in einem Spiel auf Leben und Tod. Die kompromisslose, gegenseitige Liebe von insbesondere Margarita zum Meister riskiert sich zeitgemäß im Pakt mit dem Teufel.
Sehr frei nach Michail Bulgakow
Regie & Dramaturgie: Antje Schröder, Aurelie Zippel, Jana Helmert, Johannes Raatz, Savannah Robold
Maske: Maike Eidenmüller
Kostüm: Greta Boller
Bühnenbild: Larissa Tarnow, Lillie zur Nieden
Licht: Julie Wegmann
Ton: Luca Diephaus, David Wilson
Mit Jana Helmert, Johannes Raatz, Savannah Robold, Antje Schröder, Aurelie Zippel
So., 23.08.2026, 19:30 Uhr
HAMBURGER KAMMERSPIELE
Schauspielschule Zerboni Hamburg:
Woyzeck
Ein Mann am Rand der Gesellschaft: arm, abhängig, benutzt. Woyzeck hält sich und seine Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser, lässt seinen Körper für medizinische Experimente ausbeuten und verliert zunehmend den Halt zur Realität. Während die Welt um ihn herum ihn formt, überwacht und entwertet, wächst in ihm ein Druck, der keinen Ausgang findet. Als sich die Beziehung zu Marie verschiebt, und Eifersucht, Ohnmacht und Wahn ineinandergreifen, entlädt sich diese Gewalt – gegen den Menschen, der ihm am nächsten ist.
„Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.“
Frei nach Georg Büchner
Regie: Benjamin Berger
Mitwirkende: Franziska Baumstark, Lea Ralfs, Bendix Schröder
Mit Gabriel Amorin, Nassim Rahmoune Andres, Johanna Baron, Quentin Barich, Greta Bernardi, Tamina Frank, Helena Hahn, Helene Löw, Mara Sadlowski, Lisa Symolon, Maja Wagner, Emilia Wolf
Mo., 24.08.2026, 18:30 Uhr
HAMBURGER KAMMERSPIELE
Freie Schauspielschule Hamburg:
Der Sandmann
Dem jungen Studenten Nathanael verschwimmt die Wirklichkeit vor Augen und lässt ihn Unglaubliches erleben. Dunkle Gestalten suchen ihn heim, er verglüht in Liebe zu einer seltsamen Erscheinung, einem künstlichen Wesen voll Schönheit und Leere – Olimpia. Findet der junge Student aus den künstlichen Welten wieder hinaus in die Klarheit der Wirklichkeit, oder bleibt er versponnen in den magischen Bildwelten des Wahnsinns? Die Inszenierung dieser zutiefst romantischen Erzählung aus dem Jahr 1816 stellt Fragen, die uns heute alle betreffen. Wie gehen wir um mit den verführerischen Bildern künstlicher Intelligenz, was geschieht mit uns, wenn wir uns in simulierten Welten verlieren und der Blick für die Wahrheiten der Realität abhandenkommt?
Nach der Erzählung von E.T.A. Hoffmann
Regie, Bühne, Kostüme: Meike Pintaske und Mario Schnitzler
Bearbeitung: Meike Pintaske und Mario Schnitzler
Dramaturgie: Dr. Maria Wüstenhagen
Licht / Ton: Max Kraft (K&H Veranstaltungstechnik)
Kostümabteilung: Heike Engelbert
Maskenabteilung: Bettina Szabo / Belinda Heller
Mit Percy Baumann, Damian Beil, Leonie Sylvestre
Mo., 24.08.2026, 20:30 Uhr
Bernarda Albas Haus
In Bernarda Albas Haus werden systematischer Zwang und die Unterdrückung von Bernardas fünf Töchtern zu den prägendsten Kräften des Abends. Federico García Lorca erzählt von einem Haushalt, in dem sich Kontrolle bis in Sprache, Körper und Verhalten einschreibt. Die Töchter unterwerfen sich den strikten Regeln Bernardas, bis sich die Spannungen zunehmend in gewaltvollen Konflikten entladen.
Von Federico García Lorca
Regie: Sina-Maria Gerhardt
Regieassistenz: Sebastian Kauté
Lichtdesign: Mike Weidemann
Kostümrealisierung: Absolvent*innen
Kostümkonzept: Sina-Maria Gerhardt
Fotografie & Gestaltung: Sebastian Kauté
Bildkonzept: Sina-Maria Gerhardt
Mit Lotta Kruitzsch, Majdon Charlotte Löhr, David Merz, Aman Mohr, Dilara Ayse Püsküllü, Greta Rautenberg, Lillith Schneider, Emma Lotte Stubbe






