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Wichtig: Die Vorstellungen von „Je t’aime … –  Das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg“ am 24. und 25. März 2026 müssen leider aus dispositorischen Gründen entfallen! Stattdessen zeigen wir „Herr Teufel Faust“ mit Dominique Horwitz am 24. und 25. März 2026 sowie an weiteren Terminen.


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© Hamburger Kammerspiele

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Mama Odessa

Nach dem Roman von Maxim Biller
Textfassung für die Hamburger Kammerspiele von Kai Wessel und Anja Del Caro
Die Welt der russisch-jüdischen Familie, um die es in Maxim Billers autobiografischem Roman geht, ist voller

© Anatol Kotte

Geheimnisse, Poesie, Verrat und Literatur. Mit beeindruckender Leichtigkeit spannt Biller einen Bogen vom Odessa des Zweiten Weltkriegs über die spätstalinistische Zeit bis in die Gegenwart. Alles hängt bei der Familie Grinbaum miteinander zusammen: das Nazi-Massaker an den Juden von Odessa 1941, dem der Großvater wie durch ein Wunder entkommt, ein KGB-Giftanschlag, der dem Vater des Erzählers gilt und die Ehefrau trifft, die zionistischen Träumereien des Vaters, der in den 1970er-Jahren mit seiner Familie im Hamburger Grindelviertel strandet, in der Bieberstraße
7, um die Ecke der Hamburger Kammerspiele. Der Vater verlässt die Familie für eine Deutsche, die Mutter versucht zu schreiben. Am besten gelingt ihr dies im Auto, auf dem Toom Parkplatz im Viertel. Derweil spielt Mischa, der Sohn der Familie und unser Protagonist, in der Theaterpause bei geöffnetem Fenster Klavier für das Kammerspiele-Publikum …

Regie: Kai Wessel
Bühne und Kostüme: Maren Christensen
Dramaturgie: Anja Del Caro

Mit Adriana Altaras, Florian Lukas

Premiere am 25. Januar 2026
Vorstellungen bis 28. Februar 2026

Am 29. & 30. Januar sowie am 05., 12., 19. & 26. Februar 2026 bieten wir als Einführung jeweils vor der Aufführung einen halbstündigen geführten Spaziergang durch das Grindelviertel an – Dramaturgin Anja Del Caro wird sie an einige der Schauplätze des Stückes führen und gibt Erläuterungen zur Romanvorlage, der Bühnenfassung und der Produktion. Diese können Sie optional beim Kartenkauf im Webshop, telefonisch oder an unserer Theaterkasse zubuchen.

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Last Call – Letzte Runde
Bernstein und Karajan nehmen einen Drink

Koproduktion der Hamburger Kammerspiele und der apiro Entertainment GmbH & Co. KG
Uraufführung: New World Stages, New York, produziert von apiro Entertainment Frank Blase und Marc Schneider. Koproduzent Gil Mehmert und Michael Staringer. Regie: Gil Mehmert

Von Peter Danish

Später Abend 1988, die „Blaue Bar“ im legendären Hotel Sacher in Wien: Hier begegnen sich zwei der weltgrößten Dirigenten des 20. Jahrhunderts – Herbert von Karajan und Leonard Bernstein. Karajan ist für einen seiner letzten Auftritte nach Wien gekommen. Und trifft dort zufällig auf einen seiner größten Antipoden, Bernstein. Genau so ist es wirklich passiert. Ein intensiver, mitunter kämpferischer, leidenschaftlicher und immer inspirierender Austausch beginnt. Die Granden der Musikgeschichte philosophieren über Musik, über die Kunst, über ihre Konkurrenz und ihre große Unterschiedlichkeit. Alles diskret beobachtet von einem Kellner, der die beiden Künstler den gesamten Abend bedient. Er kann nur ahnen, worüber die beiden Männer diskutieren.

Aber mehr als 30 Jahre später bediente eben jener Kellner in der „Blauen Bar“ den amerikanischen Theaterautor Peter Danish, der sich dort gerade in die gesammelten Briefe von Leonard Bernstein vertiefen wollte. Daraufhin erzählt der Kellner von jener zufälligen Begegnung der beiden Künstler, die ihn damals sehr bewegt und beindruckt hat. Danish war sofort elektrisiert. Noch am selben Abend entstand in der Bar der Entwurf für sein Kammerspiel „Last Call“, welches in New York vor kurzem zur umjubelten Uraufführung kam.

Foto: Maria Baranova

Regie: Gil Mehmert
Bühne: Chris Barreca
Köstüme: René Neumann

Mit Victor Petersen, Helen Schneider, Lucca Züchner

Premiere am 18. Februar 2026

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Sie sagt. Er sagt.

© Anatol Kotte

Von Ferdinand von Schirach

Katharina Schlüter, eine erfolgreiche TV-Moderatorin, beschuldigt ihren ehemaligen Geliebten, den Unternehmer Dr. Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Zeugen gibt es für dieses Vergehen nicht, und so dreht sich im Strafprozess alles um die Frage der Glaubwürdigkeit. Sowohl für den Angeklagten als auch für die Klägerin steht viel auf dem Spiel: Die weitere private und berufliche Zukunft sowie die Reputation hängen maßgeblich davon ab, wessen Version das Gericht bestätigen wird.

Regie: Axel Schneider
Dialogregie: Stine Kegel
Kostüme: Sarah Yekani Zare

Dramaturgie: Anja Del Caro

Mit Franz-Joseph Dieken, Katrin Gerken, Dirk Hoener/Ingo Meß, Lisa Karlström, Andrea Lüdke, Antje Otterson und Pierre Sanoussi-Bliss/Sewan Latchinian

Vorstellungen bis 22. April 2026

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Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge

© Anri Coza

Uraufführung
Von Axel Schneider

Nach der Reichspogromnacht 1938 verlassen viele Jüdinnen und Juden Deutschland. Auch der dreizehnjährige Sohn der Familie Stein muss fliehen. Seine Eltern wird er nie wiedersehen. Nach seiner Zeit in Israel will er zunächst in Richtung USA reisen. Doch ein Zwischenstopp in Hamburg verändert alles. Er verliebt sich. Er bleibt.
Sein Sohn wächst in Hamburg auf, blickt bei jedem Synagogenbesuch auf den gestickten Vorhang mit dem Bild der Bornplatzsynagoge – jenem zerstörten Gotteshaus, das er nie selbst gesehen hat. Für ihn wird es zum Symbol einer Lücke, im Stadtbild, in der Gesellschaft, in seinem Glauben. Die Idee entsteht, die Bornplatzsynagoge als sichtbares Zeichen jüdischen Lebens inmitten unserer Gesellschaft wieder aufzubauen.

Regie: Axel Schneider
Bühne: Ulrike Engelbrecht

Kostüme: Volker Deutschmann
Dramaturgie: Anja Del Caro
Mitarbeit: Michael Batz

Mit Franz-Joseph Dieken, Sarah Diener, Markus Feustel, Ingo Meß, Johan Richter und Isabelle Stoppel

Vorstellungen bis 25. März 2026 – Nur noch wenige Male!

Einführungen

Vor allen Vorstellungen von „Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“ laden wir Sie 30 Minuten vor Aufführungsbeginn zu einer kurzen Einführung ein.

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Die Matineen
Siegfried Lenz: Gelegenheiten zum Staunen

In Zusammenarbeit mit der Siegfried Lenz Stiftung
Dramaturgie: Sonja Valentin

 

22. März 2026 | 11:00 Uhr

„Werkstattgespräch“ Wie entsteht eine Werkausgabe?

Erleben Sie eine besondere Lesung mit Anna Schäfer, Markus Boysen und Anne Schieber, begleitet von Jochen Kilian am Klavier. Zu Gast sind Eva Kissel vom Deutschen Literaturarchiv Marbach sowie Maren Ermisch und Heinrich Detering, Mitherausgeber der Hamburger Ausgabe der Werke von Siegfried Lenz. Durch die Veranstaltung führt Günter Berg von der Siegfried Lenz Stiftung.


Die Vodkagespräche

© Bo Lahola

Von Arne Nielsen
Eine J.A.C.K. Produktion

In Vodka Veritas. Freiheit ist schön. Herkunft und Geld ist aber noch viel, viel schöner! Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid, Faulheit. In der klassischen Theologie gelten diese Charaktereigenschaften immer noch als Todsünden. Gut, die Kirche hat als moralische Instanz seit längerem ausgedient. Also warum dann nicht alle 7 Laster innerhalb eines Abends ausleben? Wie kriegen zwei erwachsene, recht weltoffene, liberale, aus der bürgerlichen Mitte stammende Geschwister es hin, ein so pietätloses Verhalten an den Tag zu legen? Es ist eigentlich ganz einfach. Man vererbt ihnen ein Haus.

Jonas Landerschier
Arne Nielsen
Catrin Striebeck
Karoline Eichhorn
Musik: Jonas Landerschier
Kamera: Meika Dresenkamp

Mit Karoline Eichhorn und Catrin Striebeck und der Stimme von Sepp Bierbichler

Vorstellungen bis 10. Mai 2026 – am 21. März 2026 zum 100. Mal!

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Hitch und Ich – ein Abend mit Jens Wawrczeck

Eine literarisch-musikalische Hommage an einen der größten Filmemacher des 20. Jahrhunderts: Sir Alfred Hitchcock.

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Die Vögel

Von Daphne du Maurier

England, an der Küste. Der Farmarbeiter Nat Hocken bemerkt ein seltsames Phänomen: Eine große Zahl Vögel versammelt sich über der See und verhält sich äußerst eigenartig. In der Nacht sammeln sich die Vögel auch über seinem Haus und attackieren ihn. Als er am nächstenTag von dem Vorfall berichtet, nimmt ihn ­niemand ernst. Doch dann verkündet die BBC, dass sich riesige Vogelschwärme über ganz England ­formieren – der Notstand wird ausgerufen …

Lesung: Jens Wawrczeck
Theremin: Jan-Peter Pflug
Dramaturgie: Sonja Valentin

Vorstellung am 26. April 2026

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Psycho

Von Robert Bloch

Norman Bates ist 40 Jahre alt und wohnt allein mit seiner Mutter, die ihn immer noch „Junge“ nennt und die genaue Vorstellungen von seinem Leben hat. Ihrer Meinung nach hätte er gar nicht den Mumm, ein eigenes zu führen. Die Bates‘ betreiben ein Motel, in das sich kaum mehr Gäste verirren. Doch eines Nachts steht Mary Crane vor der Tür. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Verlobten Sam – mit 40.000 Dollar, die sie eigentlich für ihre Firma zur Bank bringen sollte. Norman serviert ihr Abendessen, Mutter liegt bereits im Bett. Als Mary im Anschluss eine Dusche nimmt, passiert die Katastrophe: Mutter hat wieder einen ihrer Anfälle …

Lesung: Jens Wawrczeck
Kontrabass: Guido Jäger
Vibraphon & Perkussion: Mareike Eidemüller
Dramaturgie: Sonja Valentin

Vorstellung am 17. Mai 2026

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Herr Teufel Faust

© Dietrich Dettmann

Die sagenumwobene Lebensgeschichte des Dr. Johann Faust – in jedem Jahrhundert, in dem der Stoff auf literarischem, darstellerischem, musikalischem und filmischem Wege interpretiert wurde, behielt er seine unberechenbare Aktualität. Die ständige Getriebenheit der modernen Welt, die Beschleunigung, der Zwang der ständigen Selbstoptimierung, mehr Achtsamkeit, mehr Klimaschutz, die Kirche in einer tiefen Krise. Die Figur des Faust wäre im 21. Jahrhundert ebenso unglücklich wie zu seiner eigenen Zeit – eine Kritik an der „Nichtentwicklung“ der Gesellschaft?

Nach Johann Wolfgang von Goethes „Faust: Der Tragödie erster Teil“
Bearbeitung von Torsten Fischer
Regie: Torsten Fischer
Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos

Mit Dominique Horwitz

Vorstellungen von 24. März bis 04. April 2026

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