Vier Regisseur*innen, vier Schauspieler*innen, viermal Schotty – freuen Sie sich auf vier neue Folgen der Kultserie „Der Tatortreiniger“!
Über den Wolken
Bei der Reinigung des Tatorts wird Schotty vom Täter überrascht und wird selber zur Geisel – das gilt es aber auszudiskutieren…
Anbieterwechsel
Schotty putzt in einem Maklerbüro für Religionen und kommt mit der Besitzerin ins Gespräch über Gott und die Welt – und das Leben danach. Wie stellt sich Schotty eigentlich das Paradies vor?
Nicht über mein Sofa
Bei einer wohlhabenden alten Dame wurde eingebrochen, doch der Dieb verunglückt auf der Flucht tödlich. Schotty wird zur Reinigung gerufen, aber handelt es sich hier wirklich um einen Unfall? Er gerät selbst in eine moralische Zwickmühle.
Sind sie sicher?
Schotty trifft auf den sadistischen Geschäftsführer einer Consulting-Firma, der seine Mitarbeiter*innen bis ins kleinste Detail überwacht, massiv unter Druck setzt und manipuliert. Bis Schotty den Spieß umdreht …
VORSTELLUNGSDAUER: 2 Stunden 30 Minuten, inklusive Pause
Selbst wer kein Blut sehen kann, wird in den Kammerspielen diesmal nicht im Theaterstuhl zusammensacken, sondern ein absurdes Vergnügen in unterschiedlichen „Schottierungen“, pardon Schattierungen erleben.Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt
Anbieterwechsel
Bähnk spielt seinen „Schotty“ mit dem Herz am rechten Fleck und norddeutsch geerdet: „Man lebt, man glaubt, man stirbt!“ Paradies oder Hölle? – das ist hier die Frage. Oder doch lieber mit Senf handeln? In Cornelia Schirmers Episoden-Regie entwickelt sich darob ein feinsinniges Wortgefecht.Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt
Nicht über mein Sofa
Es dauert, bis es dem Tatortreiniger gelingt, ins technisch bestens gesicherte Haus der wohlhabenden alten Dame zu kommen, bei der eingebrochen wurde – und das ist ziemlich lustig. Was Kosmalla als fast 90-Jährige mit Wehwehchen, jedoch forscher Gerissenheit aus ihrer vermeintlichen Opferrolle macht (Regie: Theaterpreisträger Björn Kruse), ist große Schauspielkunst. Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt
Sind Sie sicher?
Noch stärker ist Alexander Wipprecht im Spiel mit dem weiblichen „Schotty“ Victoria Fleer in „Sind Sie sicher?“. Wipprecht, seit 2018 regelmäßig in der ZDF-„heute-show“ zu sehen und bereits zweimal an den Kammerspielen, überzeugt als sadistischer Kontrollfreak einer Consulting-Firma; er drangsaliert alle. Und scheint auch bei „Schotty“ keine Grenze zu kennen – erst recht nicht, als er sich in bunter, alter Admirals-Uniform für einen Kostümball richtet. Dieses absurde Bild wird nur noch übertroffen vom Kampf um die Hoheit am Staubsaugerschalter. Wie insbesondere Fleer, aber auch Wipprecht diesen in Super-Zeitlupe ohne Worte ausfechten, ist eine urkomische Nummer für sich – inklusive der Statuswippe vom bösen Chef zur wahren Sauberfrau. Nina Pichler, eine weitere Theaterpreis-Gewinnerin, inszeniert diese Kapitalismus-Farce in 30 Minuten. Das ist kompakte Klasse.Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt
Über den Wolken
Tragisch, komisch, gut jedoch, wie Jessica Kosmalla und Wipprecht hier zwei an sich Gescheiterte, zwei Verlierertypen, geben, deren Worte und Gesang durch die Toilettentür trotz Klospülung nachwirken.Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt
Ein wirklich unterhaltsamer, kurzweiliger Abend, der es schafft, dass man für zweieinhalb Stunden Bjarne Mädel komplett vergisst!Larissa Dudek, NDR 90,3
Jeder der vier Schauspieler*innen gibt seinem Schotty ganz unterschiedliche Eigenschaften: Ulrich Bähnk herrlich nervös und aufgekratzt, Victoria Fleer schnodderig und so richtig schön norddeutsch, Jessica Kosmalla kurz vor dem Nervenzusammenbruch und Alexander Wipprecht lakonisch und nüchtern … bis die Mörderin ihm für sein Schweigen ihr Auto anbietet.Larissa Dudek, NDR 90,3
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