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Deutschland. Ein Wintermärchen

Von Heinrich Heine
Regie: Sewan Latchinian
Musik: Bernd Dölle, Uli Elsässer, Hannes Schindler von der Band Wallahalla
Mit Sewan Latchinian

Im traurigen Monat November wars… Wer kennt diese Zeile Heinrich Heines nicht? Aber wer kennt auch die Verse danach? Oder hat sie jemals wirklich gehört? Es gibt kaum einen delikateren Leckerbissen der deutschen Versdichtung als Heines Deutschland. Ein Wintermärchen und doch findet man es leider auf fast keiner Speisekarte entsprechender Szene-Lokale. Das soll kein Geringerer als Loriot einmal gesagt haben. Der neue Künstlerische Leiter Sewan Latchinian sorgt persönlich dafür, dass die Kammerspiele zwar zeitgenössisch bleiben, aber wie angekündigt auch wieder klassischer werden. Lassen Sie sich überraschen von der Aktualität dieser klassischen und zeitlosen Delikatesse deutscher Dichtkunst. Unterstützt wird er bei seiner schauspielerischen Darbietung von den drei Vollblutmusikern der Band Wallahalla, die zusammen 32 Instrumente spiele können. Begleiten Sie Heinrich Heine auf seiner Reise von Paris über Aachen, Köln, Detmold, Minden und Hannover nach Hamburg, um seine Mutter zu besuchen, die auf dem Friedhof Ohlsdorf begraben liegt. Seien Sie dabei, bei der Heimkehr dieses Hamburger Mythos. Nicht umsonst steht ein Denkmal für Heinrich Heine auf dem Rathausmarkt unserer Stadt. Herzlich Willkommen!

Premiere 7. November 2019

Vorstellungen bis 24. Januar 2020

(C) Steffen Rasche


Lebensraum

Deutschsprachige Erstaufführung
Von Israel Horovitz
Regie: Axel Schneider

Mit Dirk Hoener, Frank Roder, Anne Schieber

Ein Abend, der unter die Haut geht.

Die Geschichte spielt in naher Zukunft. Der deutsche Bundeskanzler lädt die Juden in der Welt ein, nach Deutschland zurück zu kehren. Sechs Millionen Menschen soll Deutschland aufnehmen – so viele, wie die Nazis, Juden im Deutschen Reich ermordet haben. Es soll eine Wiedergutmachung sein. Doch das Angebot löst unterschiedlichste Reaktionen aus. Der arbeitslose Hafenarbeiter Mike Linsky aus Gloucester ergreift zusammen mit seiner Familie als Erster die Chance und macht sich auf nach Bremerhaven, er sucht das Glück oder zumindest erst mal Arbeit. Doch es kommen weitere und immer mehr Juden nach Deutschland. Und die Deutschen? Wie reagieren sie?

Israel Horovitz hat mit seiner „Was-wäre-Wenn“ Utopie „Lebensraum“, die er bereits in den 90er Jahre geschrieben hat, ein Szenario visioniert, wie wir es heute erleben. Neubürger aus verschiedenen Teilen der Welt kommen ins Land und die anfängliche Welle der Hilfsbereitschaft droht zu kippen. „Lebensraum“ eröffnet uns in Zeiten, in denen rechte Parteien und rechtes Gedankengut in unserer Gesellschaft immer präsenter wird und Flüchtlinge in Deutschland für viele zu einer gefühlten Bedrohung werden, eine neue Perspektive und hält uns den Spiegel vor.Mehr als vierzig Personen, gespielt von drei Schauspielern, illustrieren mit Witz, Raffinesse und Schärfe welche Facetten ein solcher Versuch der Aussöhnung haben könnte.

Vorstellungen am 27. Januar & 28. Feburar 2020, 20.15 Uhr

(c) Bo Lahola


Groovy Tuesday mit The Backbeat Boys

Mit Eiko Keller, Delio Malär, Joseph Reichelt, Pedro Reichert

The boys are back in town!

Vor einem halben Jahrzehnt brachten sie als “Fab Four” die Hamburger Bühnen zum Beben und das Publikum zum Ausrasten und Tanzen. Nun haben sich die Jungs vom ersten Backbeat-Cast wieder für zwei exklusive Konzerte zusammengetan. Eine geballte Ladung Rock’n’Roll und pure Energie mit der Devise: “Mach schau!”

Vorstellungen am 11. und 18. Februar 2020, 20.15 Uhr, Karten: 14,00€

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