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Chaim & Adolf

Von Stefan Vögel
Regie: Franz Xaver Ott
Regieassistenz: Jakob Heim
Kostüme: Ilona Lenk
Musikalische Einstudierung: Markus Ege
Mit Martin Olbertz, Franz Xaver Ott, Stefan Hallmayer

Chaim Eisenberg, Israeli mit deutschen Wurzeln, kommt zum wiederholten Male zum Wandern ins Schwabenland. In dasselbe Dorf, in denselben Gasthof. Doch eines fehlt ihm in der Idylle: Ein adäquater Schachpartner. Laut Gastwirt Martin kommt dafür nur einer in Frage: der Bauer Adolf. Obwohl der Name bei Chaim Skepsis auslöst, lässt er sich auf die Schachpartie ein und Adolf entpuppt sich als kluger und schlagfertiger Partner mit Witz und Humor. Mit dem gemeinsamen Spiel, welches von Gastwirt Martin aufmerksam verfolgt wird, beginnt gleichzeitig eine Spurensuche in die Vergangenheit. Verbindet die beiden etwa mehr als die Liebe für Springer, Bauer und König? Mit leichter, spielerischer Hand wird eine einzigartige Liebesgeschichte aus den Wirren des Zweiten Weltkriegs erzählt, die bis heute wirkt und in welche die beiden Schachspieler durch ihre Vorfahren verwoben sind.

Vorstellungen von 1. November 2019 bis 12. Januar 2020

(C) Frank Pieth


Deutschland. Ein Wintermärchen

Von Heinrich Heine
Regie: Sewan Latchinian
Musik: Bernd Dölle, Uli Elsässer, Hannes Schindler von der Band Wallahalla
Mit Sewan Latchinian

Im traurigen Monat November wars… Wer kennt diese Zeile Heinrich Heines nicht? Aber wer kennt auch die Verse danach? Oder hat sie jemals wirklich gehört? Es gibt kaum einen delikateren Leckerbissen der deutschen Versdichtung als Heines Deutschland. Ein Wintermärchen und doch findet man es leider auf fast keiner Speisekarte entsprechender Szene-Lokale. Das soll kein Geringerer als Loriot einmal gesagt haben. Der neue Künstlerische Leiter Sewan Latchinian sorgt persönlich dafür, dass die Kammerspiele zwar zeitgenössisch bleiben, aber wie angekündigt auch wieder klassischer werden. Lassen Sie sich überraschen von der Aktualität dieser klassischen und zeitlosen Delikatesse deutscher Dichtkunst. Unterstützt wird er bei seiner schauspielerischen Darbietung von den drei Vollblutmusikern der Band Wallahalla, die zusammen 32 Instrumente spiele können. Begleiten Sie Heinrich Heine auf seiner Reise von Paris über Aachen, Köln, Detmold, Minden und Hannover nach Hamburg, um seine Mutter zu besuchen, die auf dem Friedhof Ohlsdorf begraben liegt. Seien Sie dabei, bei der Heimkehr dieses Hamburger Mythos. Nicht umsonst steht ein Denkmal für Heinrich Heine auf dem Rathausmarkt unserer Stadt. Herzlich Willkommen!

Premiere 7. November 2019 bis 24. Januar 2020

(C) Steffen Rasche


Groovy Tuesday mit Sasa und der Bootsmann

Mit Sasa Jansen, Stephan Möller-Titel

Sasa sitzt am Klavier und der Bootsmann an der Gitarre. Mehr brauchen die beiden nicht, um mit jedem Song einen neuen Film abzuspielen: mal melancholisch, mal getrieben, mal hoffnungsvoll und auf jeden Fall immer mit packender Intensität. Mit nordischem Charme bezwingt dieses Duo aus Hamburg die sieben Meere bereits vor dem ersten Ton. Und schon geht es los und sie stechen in See und nehmen ihr Publikum mit auf eine unvergleichliche Reise, um die Wogen von Leben und Liebe zu besingen.

26. November 2019, 20.15 Uhr, Karten: 14,00€

(c) G2 Baraniak

 


Groovy Tuesday mit Duke & Dukies

Mit Benjamin Dau, Fridtjof Eschen, Daniel Gottlieb, Tim Holzhäuser

Duke & Dukies spielen europäischen Swing in der Tradition Django Reinhardts. Im Programm finden sich Perlen des Swing, aber ebenso östliche Folklore und der eine oder andere Bossa. Die Besetzung des Ensembles hat Seltenheitswert: Mit drei französischen Gitarren, Geige und Kontrabass folgen Duke & Dukies dem legendären Quintette du Hot Club de France. Gesangseinlagen runden das Programm und haben der Band ein Publikum über die Jazz- Szene hinaus beschert.Trotz nostalgischer Anklänge sind Duke & Dukies kein musikalisches Museum, sondern fünf Musiker mit zeitlosem Verve. Klassiker stehen hier in zeitgemäßen Arrangements neben Eigenkompositionen.

14. Januar 2020, 20:15 Uhr, Karten: 14,00€

(c) Duke & Dukies


Lebensraum

Deutschsprachige Erstaufführung
Von Israel Horovitz
Regie: Axel Schneider

Ein Abend, der unter die Haut geht.

Die Geschichte spielt in naher Zukunft. Der deutsche Bundeskanzler lädt die Juden in der Welt ein, nach Deutschland zurück zu kehren. Sechs Millionen Menschen soll Deutschland aufnehmen – so viele, wie die Nazis, Juden im Deutschen Reich ermordet haben. Es soll eine Wiedergutmachung sein. Doch das Angebot löst unterschiedlichste Reaktionen aus. Der arbeitslose Hafenarbeiter Mike Linsky aus Gloucester ergreift zusammen mit seiner Familie als Erster die Chance und macht sich auf nach Bremerhaven, er sucht das Glück oder zumindest erst mal Arbeit. Doch es kommen weitere und immer mehr Juden nach Deutschland. Und die Deutschen? Wie reagieren sie?

Israel Horovitz hat mit seiner „Was-wäre-Wenn“ Utopie „Lebensraum“, die er bereits in den 90er Jahre geschrieben hat, ein Szenario visioniert, wie wir es heute erleben. Neubürger aus verschiedenen Teilen der Welt kommen ins Land und die anfängliche Welle der Hilfsbereitschaft droht zu kippen. „Lebensraum“ eröffnet uns in Zeiten, in denen rechte Parteien und rechtes Gedankengut in unserer Gesellschaft immer präsenter wird und Flüchtlinge in Deutschland für viele zu einer gefühlten Bedrohung werden, eine neue Perspektive und hält uns den Spiegel vor.Mehr als vierzig Personen, gespielt von drei Schauspielern, illustrieren mit Witz, Raffinesse und Schärfe welche Facetten ein solcher Versuch der Aussöhnung haben könnte.

Vorstellung am 30. Dezember 2019, 20.15 Uhr

(c) Bo Lahola


 

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