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Als sie erfahren, dass ihr halbwüchsiger Sohn Joe eine nahe Moschee mit islamfeindlichen Graffiti beschmiert hat, fallen Alice und Patrick aus allen Wolken. Die erfolgreiche Neurowissenschaftlerin und ihr Mann, ein Romanautor, haben Joe doch im Sinne von Toleranz und Gewaltfreiheit erzogen – was treibt ausgerechnet ihn zu einem „hate crime“?

Zunächst versuchen die Eltern reflexartig, die Hauptschuld auf Joes Komplizen abzuwälzen, der aus einfachen Verhältnissen stammt. Doch dann konfrontiert eine junge Journalistin die Familie mit einem dunklen Geheimnis aus Alices Jugend…

Mit geradezu alttestamentarischer Wucht schlägt ungesühnte Schuld in diesem Familiendrama eine scheinbar heile Welt in tausend Stücke. Geschickt und unerwartet verschiebt sich der Fokus von einem Akt der Intoleranz hin zu einer tief vergrabenen Lebenslüge und stellt damit die grundsätzliche Frage nach der Motivation und Rechtfertigung von Gewalttaten.

„Zorn“ ist das jüngste Stück der gegenwärtig erfolgsreichsten australischen Autorin Joanna Murray-Smith, deren Stücke „Das speziell Weibliche“ („The female of the species“) und „In allen Ehren“ („Honour“) national und international mit Preisen ausgezeichnet wurden. „In allen Ehren“ war 2005 mit Nicole Heesters und Michael Degen in der Regie von Kai Wessel ein großer Erfolg in den Hamburger Kammerspielen. Die Uraufführung von „Zorn“ fand 2013 in Sydney in der Sidney Theatre Company statt.

Vorstellungsdauer: 1 Stunde 40 Minuten ohne Pause

Die Produktion „Zorn“ mit u.a. Rufus Beck ist eingeladen zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Die Premiere dort ist 15. Mai 2015 / Weitere Vorstellungen 16. und 17. Mai 2015

Mehr Infos

Fotos: Peter Hönnemann

 

Zorn_RTL_Beitrag

Die Deutschsprachige Erstaufführung von „Zorn“ überzeugt bei den Hamburger Kammerspielen als exakt gespieltes Familiendrama.Hamburger Abendblatt

Exzellent gespieltes, kluges Gegenwartstheater.Hamburger Abendblatt

Mit der Inszenierung des Stücks „Zorn“ der bekannten australischen Dramatikerin Joanna Murray-Smith ist den Kammerspielen ein großer Wurf gelungen.Livekritik

Ein brillantes Stück, ernst und doch voller Witz und Ironie, eine erstklassige Besetzung und nicht zuletzt: ein auch in Deutschland brandaktuelles Thema werden hier von Harald Clemen auf die Bühne der Hamburger Kammerspiele gebracht.Livekritik

Preise

Kategorie B
Fr/Sa (abends)
andere Tage
PG1
reg./erm.
40 € / 30 €
37 € / 27 €
PG2
reg./erm.
36 € / 26 €
33 € / 23 €
PG3
reg./erm.
30 € / 20 €
27 € / 17 €
PG4
reg./erm.
20 € / 12 €
17 € / 9 €

Ermäßigte Karten erhalten Studenten und Schüler (bis 27 Jahre), Behinderte, Erwerbslose und Inhaber/-innen der Hamburger Sozialkarte. Sonderkonditionen für Gruppen. Karten auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen über Bilettix.

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