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„Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“

Vor exakt zwanzig Jahren feierte Werner Schwabs Stück „Die Präsidentinnen“ in der Inszenierung von Ralf Knapp im Jungen Theater Bremen Premiere. Die drei weiblichen Titelfiguren waren mit eigentlich viel zu jungen Schauspielerinnen besetzt, die sich, äußerlich bis ins Groteske verzerrt, lustvoll in die Abgründe des österreichischen kitchen-sink-Dumpfsinns stürzten. Es wurde einer der größten Erfolge des Jungen Theaters. Zwanzig Jahre später nun starten wir die reizvolle Unternehmung, in exakt derselben Besetzung, mit Nomena Struß, Marion Freundorfer und Liz Hencke, eine – ja, was? – erneute Premiere, Wiederaufnahme, eine Deuxiere dieses Projekts ins Werk zu setzen. Und sind sehr gespannt, was dabei herauskommt, wenn sich die Darstellerinnen allmählich dem Alter ihrer Figuren nähern. So werden sie wieder beieinander hocken, die Grete, die Erna und das Mariedl, über Gott und die Welt schwadronieren und sich allmählich in einen kollektiven Rausch, eine gemeinsame Traumerfüllungsorgie hineinfantasieren, bis am Ende eine von ihnen auf der Strecke bleibt. Mord. Ein Krimi mithin?

 

Foto: Claudia Hoppens

 

Das Stück spielt mit den menschlichen Abgründen und ist dabei bitterböse, schreiend komisch und teilweise erschreckend realistisch und zeitlos.Weser Report

Termine

mi
20:00
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Preise

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