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„Das Stück Kontrabass schrieb ich im Sommer 1980. Es geht darin um das Dasein eines Mannes in seinem kleinen Zimmer. Ich konnte bei der Abfassung insofern auf eigene Erfahrung zurückgreifen, als auch ich den größten Teil meines Lebens in immer kleiner werdenden Zimmern verbringe, die zu verlassen mir immer schwerer fällt. Ich hoffe aber, eines Tages ein Zimmer zu finden, das so klein ist und mich so eng umschließt, dass es sich beim Verlassen von selbst mitnimmt. In einem so gearteten Zimmer will ich dann versuchen, ein Zwei- Personen-Stück zu schreiben, das in mehreren Zimmern spielt.“ Patrick Süskind

Wir erleben den tristen Nachmittag eines Mannes, allein in seinem schallisolierten Zimmer mit ein paar Bier und einem Kontrabass. Der namenlose Antiheld, im Orchester der Staatsoper verbeamtet auf Lebenszeit, scheinbar dazu verflucht, mit diesem größten aller Streichinstrumente zu leben und zu arbeiten, begegnet seiner Einsamkeit und sucht nun die Schuld seines Scheiterns bei diesem ach so sperrigen und doch unverzichtbarsten aller Orchesterinstrumente, dem Kontrabass. Die Komödie des biederen Orchesterbeamten entpuppt sich im Verlauf des unterhaltsam sarkastischen Vortrages über die völlig unterschätzte Bedeutung des Instrumentes als der Blues eines zu kurz Gekommenen. Sein wortreicher Schrei nach Anerkennung und Liebe verdichtet sich schließlich zur Vision der Eroberung der unerwidert chancenlosen Liebe zur Sopranistin Sarah aus dem Orchestergraben heraus.

Patrick Süskind, berühmt geworden mit dem Roman „Das Parfüm“, hat mit „Der Kontrabass“ ein weltweit erfolgreiches Theaterstück für einen spielwütigen Schauspieler komponiert.

 

Aufführungsdauer: 1 Stunde 40 Minuten ohne Pause

 

Fotos: Kerstin Schomburg

 

Alles an diesem Abend ist aus einem Guss. Viel Applaus und glückliche Gesichter.Hamburger Abendblatt

Ein Knüller.Hamburger Morgenpost

Max Claessen lieferte ein Regie-Meisterstück ab, das durch das Spiel von Stephan Schad … im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg zu einem grandiosen Premierenabend wurde.kulturport.de

Eine Produktion […] mit der Gnade einer wirklich großen künstlerischen Tat.godot-hamburg.de

Preise

Kategorie B
Fr/Sa (abends)
andere Tage
PG1
reg./erm.
40 € / 30 €
37 € / 27 €
PG2
reg./erm.
36 € / 26 €
33 € / 23 €
PG3
reg./erm.
30 € / 20 €
27 € / 17 €
PG4
reg./erm.
20 € / 12 €
17 € / 9 €

Ermäßigte Karten erhalten Studenten und Schüler (bis 27 Jahre), Behinderte,
Erwerbslose und Inhaber/-innen der Hamburger Sozialkarte. Sonderkonditionen
für Gruppen. Karten auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen über Bilettix.

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