Kartentelefon Mo-Sa, 1000-1900, 040-41 33 44 0
Theaterkasse Mo-Sa, 1200-1900
online – jederzeit

„Wegen Ella Fitzgerald bin ich Musiker geworden.“ Coco Schumann

Die Geschichte um Coco Schumann nimmt uns mit auf eine Reise in das Berlin der 30er Jahre. In den Kneipen wird Swing und Jazz gespielt und der junge Coco, Sohn einer jüdischen Mutter, ist fasziniert von der Musik. Schon früh gerät er in die Szene der verbotenen „Swing-Kids“, Jugendliche, die den Jazz als anarchische Ausdrucksform gegen die Unkultur der Nazis stellten. Und plötzlich findet Coco sich in Theresienstadt wieder. Dort wird er Mitglied der „Ghetto-Swingers“. In Auschwitz spielt er zur Unterhaltung der Lagerältesten und SS um sein Leben, in Dachau begleitet er mit letzter Kraft den Abgesang auf das Regime. Ein perfides Spiel, denn auf einmal wird die Musik für ihn die Möglichkeit, das Konzentrationslager zu überleben.

Chuzpe, Glück, Zufälle, die Musik oder ein Schutzengel? Vielleicht hatte Coco Schumann von allem etwas. Als er zum Kriegsende wieder in Berlin landet, steht er plötzlich in einem improvisierten Lokal im Kreis der alten Kollegen, die längst wieder spielen, und er nimmt ein Instrument und beginnt ebenfalls zu spielen…

„Morgens stand in großen Lettern unter meinem Konterfei in einer bekannten Tageszeitung: „Coco Schumann: Das schreckliche Leben einer Jazz-Legende“! Aber das stimmt nicht. Nein, mein Guter, sage ich angesichts des hellen Planeten, wild und bunt lief es, manchmal zu lang und immer zu kurz, das Leben hat sich unglaublich böse und entsetzlich schön gezeigt. Nur eines war es mit Sicherheit nicht: schrecklich.“

Coco Schumann wurde 1989 für seine Verdienste um die Musik, für sein großes aufklärerisches Engagement als Zeitzeuge und nicht zuletzt für seine Autobiografie „Der Ghetto Swinger – Eine Jazzlegende erzählt“ mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse geehrt. 2008 erhielt er den Verdienstorden des Landes Berlin.

Helen Schneider, US-Gesangslegende, Musicalstar, Schauspielerin, Jazz-Lady, DIVA-Preisträgerin… Die Liste ließe sich bequem noch fortsetzen, denn Helen Schneider ist eine der wandlungsfähigsten und spannendsten Sängerinnen unserer Zeit. In den 80er Jahren hatte die Künstlerin mit der markanten Stimme mit „Rock ’n’ Roll Gypsy“ und „Shadows of the Night“ große Hits. Später wurde sie eine gefeierte Musicaldarstellerin, u.a. in Produktionen wie „Cabaret“, „Evita“ oder „Sunset Boulevard“. Zuletzt war sie während der Privattheatertage 2012 mit dem Abend „Verwandlungen“ an den Hamburger Kammerspielen zu sehen und im Altonaer Theater Abend „Hello I´m Johnny Cash“ an der Seite von Gunter Gabriel.

 

Aufführungsdauer: 2 Stunden mit Pause

 

Der Applaus hielt lange an. Und er kam von Herzen. Denn was das Premierenpublikum am Sonntagabend zum Saisonstart in den Hamburger Kammerspielen sah, konnte niemanden kalt lassen.Hamburger Abendblatt

Die Hamburger Kammerspiele starten mit einem mehr als gelungenen Stück über das Leben des Jazzmusikers Coco Schumann in die Saison.Hamburger Abendblatt

Bewegt von der gut zweistündigen Inszenierung des Stücks von Kai Ivo Baulitz jubelte am Ende das Publikum im voll besetzten Haus, applaudierte im Stehen.DPA

Das Stück geht unter die Haut. […] Umjubelte Premiere in den Kammerspielen.Hamburger Morgenpost

Preise

Kategorie B
Fr/Sa (abends)
andere Tage
PG1
reg./erm.
38 € / 28 €
37 € / 27 €
PG2
reg./erm.
34 € / 24 €
33 € / 23 €
PG3
reg./erm.
28 € / 18 €
27 € / 17 €
PG4
reg./erm.
18 € / 10 €
17 € / 9 €

Ermäßigte Karten erhalten Studenten und Schüler (bis 27 Jahre), Behinderte,
Erwerbslose und Inhaber/-innen der Hamburger Sozialkarte. Sonderkonditionen
für Gruppen. Karten auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen über Bilettix.

Schliessen und zurück zur Homepage

Close